TU-Berlin und FU-Berlin: Personalversammlungen thematiseiren die Forderungen der Lehrbeauftragten

?????????????????????Am 3.12.14 hat die Personalversammlung der TU Berlin mit sehr großer Mehrheit eine Resolution zur Unterstützung der Forderungen der Lehrbeauftragten (LB) verabschiedet.

Da wir als LB juristisch nicht zu den Mitarbeiter*innen der Hochschule zählen und also auch nicht an der Personalversammlung teilnehmen dürfen, hat dankenswerterweise Matthias Jähne, der Hochschulreferent der GEW, uns sehr unterstützt, indem er die Resolution als einer der Eingeladenen für uns einbrachte und erläuterte.

Zwei von uns LB hatten vor Beginn der Versammlung den Resolutionsentwurf bereits an die Mitarbeiter*innen verteilt, so dass sie ein wenig auf das Thema vorbereitet waren. Mit einigen kamen auch kurze Gespräche zustande, in denen die Situation der LB ansatzweise erläutert werden konnte. Etliche Mitarbeiter wussten tatsächlich nicht, was Lehrbeauftragte sind, und konnten kaum glauben, zu welchen Bedingungen wir arbeiten.

Die Aktion hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, auch die Mitarbeiter*innen der Hochschulen über unsere Arbeits- und Lebenssituation zu informieren und die Unterstützung der Hochschulgremien zu bekommen.

Der Präsident der TU, der bei der Personalversammlung anwesend war, hat bereits erklärt, dass die Universitätsleitung der 5. Forderung (Berichtspflicht) nachkommen werde.

FU-Berlin: Personalversammlung am 20.11.2014

Dank der Einladung von Frau Stefi Krebs-Pahlke, Vorsitzende des Personalrats, war es möglich, unter „Verschiedenes“ über die Lehrbeauftragten bei der Personalversammlung der FU am 20.11.14 zu berichten. Wir beide, Fulvia Schnitker und Béatrice Steiner, sind hingegangen.

Da die Personalversammlungen an der FU nicht öffentlich sind, wurde gefragt, ob jemand dagegen ist, dass wir vom Anfang an dabei sind. Niemand war dagegen, so dass wir den anderen Beiträge zuhören durften.

Als wir dran waren, habe ich befürchtet, dass die meisten Leute weg gehen könnten. Es war aber nicht der Fall. Gut 2/3 der Leute sind geblieben. Die Zeit, die wir zu Verfügung hatten, hat natürlich nicht gereicht, um über alles zu reden. Die Anwesenden waren aber sehr interessiert und auch teilweise überrascht und haben Solidarität gezeigt. Unser Beitrag wurde von Stefi Krebs-Pahlke und vom Vertreter der GEW ergänzt. Von jemanden aus dem Personal wurde, was wir erzählt haben, als „skandalös“ bezeichnet. Vom Kanzler Lange, der anwesend war, kam keine Reaktion. Genauso von seinem Vertreter, der aber nach der Veranstaltung eine der Lehrbeauftragten angesprochen hat und versprochen, sich mit unserer Abreitsbedingungen zu beschäftigen.

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