Gute Nachrichten aus der Alice-Salomon-Hochschule

ASH

Ein Beitrag von Barbara Hubig und Imke Bremer

An der Alice-Salomon-Hochschule, die Studierende zu Berufen im Bereich der B.A. /MA Soziale Arbeit, B.A. Erziehung und Bildung im Kindesalter, B.Sc. Gesundheits- und Pflegemanagement und B. Sc. Physio-Ergotherapie ausbildet, besteht der Großteil des Mittelbaus (d.h. des wissenschaftlichen Personals neben den Professuren) aus Lehrbeauftragten. Wie an den Berliner (Fach-)Hochschulen üblich, arbeitet dieses Hochschulpersonal auf Honorarbasis (keine Bezahlung in der Ferienzeit, für Vor- und Nachbereitung für das Einrichten der digitalen Plattform).

Die Lehrbeauftragten (freiberuflichen Dozent_innen) haben seit einigen Jahren bereits aktives sowie passives Wahlrecht und ihre gewählten Vertretungen arbeiten in allen Gremien der Hochschule mit Stimm-, Antrags- und Rederecht und haben in den letzten vier Jahren einige wichtige Erfolge erzielt.

Bei der Neugestaltung der Grundordnung wurde ein Passus durchgesetzt, der den Status der Lehrbeauftragten mittelfristig in Richtung sozialversicherungspflichtiger Arbeitsverhältnisse verändern wird. Die Grundordnung wurde aber in der letzten Sitzung des Konzils des Sommersemesters nicht verabschiedet, da das „Fachbereichsmodell“, das allen Veränderungen zugrunde liegt, keine Mehrheit fand.

Das heißt auch, dass die zum wissenschaftlichen Personal im Konzil verabschiedeten Paragraphen im Rahmen der Verfassungsdiskussion nochmals vom Akademischen Senat als weiterhin gültige Ergebnisse bestätigt werden müssen.

Eine kurzfristige Verbesserung besteht darin, dass die Gastdozent_innenstellen, die schon für die Vertretung vakanter Professuren eingerichtet wurden, verstetigt wurden und ihre Zahl verdoppelt wurde.

Es gibt jetzt ein transparentes Auswahl- und Entscheidungsverfahren, so dass es möglich ist, sich auf eine Gastdozent_innenstelle zu bewerben. Die Verträge für Gastdoz wurden von der Grundstufe TV-L 13 auf TV-L 13, Erfahrungsstufe 3 für das WS 2014/15 für 1 Jahr ausgestellt. Es wurde im WS 2014/15 für die Mehrheit der Lehrbeauftragten die Lehrverpflichtung für zwei aufeinander folgende Semester ausgestellt.

Durch Diskussionen in den Gremien, die hochschulöffentliche Verfassungsdiskussion sowie Gespräche mit der Hochschulleitung wurde erreicht, dass ab dem SoSe 2015 eine Anpassung der Honorare der Lehrbeauftragten (freiberufliche Dozent_innen) und Gehälter der Gastdozent_innen an die Tarifänderungen im öffentlichen Dienst stattfinden wird.

Die ASH-internen Richtlinien bezüglich der Honorare, der Prüfungsgelder, einem Mentoring zur beruflichen Entwicklung, sind im Rahmen der Verfassungsdiskussion erarbeitet worden und werden dem Akademischen Senat in der 1. Sitzung im Wintersemester zur Beschlussfassung für eine Arbeits-AG zu den Themen, vorgelegt. Mit dem Rektorat haben die Vertretungen des wissenschaftlichen Personals regelmäßige Gespräche vereinbart.

Das Forschungsprojekt zur Untersuchung der beruflichen und sozialen Lage des wissenschaftlichen Personals an der AS wird durch das Rektorat und den Akademischen Senat unterstützt und mit entsprechenden finanziellen Mittel gefördert.

Die gewählten Vertretungen des wissenschaftlichen Personals werden in Zukunft bei den Haushaltsverhandlungen eingeladen, um dort die Interessen ihrer Mitgliedergruppe zu vertreten.

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